Ammoniaksynthese

Es gibt vergleichsweise viele Möglichkeiten, 
eine Syntheseapparatur für Ammoniak zusammenzubauen, 
u.a. auch davon abhängig, wie viele Parameter
man messen möchte.
Im vorliegenden Bild erkennt man:
Druck-, pH- und Temperaturmessgerät;
außerdem das Dreihalsglas mit Gasein- und ableitung, den Mikromagnetrührer
und eine 50 mL-Glasspritze zur Messung des Gasdurchflusses. 
Das 5fach-MHG mit Doppelgewinderohr ist nicht erkennbar.




 

Der Nachweis des selbst hergestellten Ammoniaks
ist auf verschiedene Arten möglich. Vergleichsweise einfach ist es
,
verdünnte Salzsäure mit Ammoniak reagieren zu lassen.
Dabei ändert sich der pH-Wert kontinuierlich, allerdings nicht linear.
Im Idealfall erhält man so eine Kurve wie oben, oder eine ähnliche.

 Gleichzeitig lernt man sich in Geduld zu üben, 
da sich der pH-Wert anfangs erst wenig ändert.




 

Es gibt viele Hürden zu überwinden, bis man sooo
eine schöne Titrationskurve bekommt. Eine davon ist der Katalysator;
oben erkennbar ist die Idealversion von BASF, allerdings nach 
mehreren Versuchen und nach Reaktion mit Sauerstoff, 
was eigentlich tunlichst vermieden werden muss.
Sauerstoff spielt ohnehin die Rolle des ABSOLUT unerwünschten Stoffes. 
(sozusagen persona non grata der Elemente)

So ist auch gewährleistet,
dass keine unerwünschte Reaktion mit Sauerstoff (sprich: Explosion) möglich ist.
Weitergehende Sicherheitsmaßnahmen sind allerdings noch notwendig.